Rheinhafen

Silo in Straßburg explodiert

Im Hafen der der elsässischen Stadt hat es gestern vermutlich eine Staubexplosion gegeben. Die Anlage gehört der Agrarfirma Comptoir Agricole.

 

Bei der Explosion eines Getreidesilos im Rheinhafen von Straßburg sind am Mittwochmorgen vier Menschen verletzt worden. Mehr als 100 Feuerwehrleute waren demnach im Einsatz, teilte die zuständige Präfektur laut Medienberichten mit. Durch die Explosion sei krebserregendes Asbest aus dem Dach des Silos freigesetzt worden. Ein Bereich von 200 m um den Unglücksort wurde abgesichert.

Marc Moser, Präsident der Firma Comptoir Agricole, der das Silo gehört, sagte gegenüber der Presse, er vermute eine Staubexplosion. Diese könnte durch Funken ausgelöst worden sein, die im Zuge der Instandhaltungsarbeiten entstanden seien. Das Silo, in dem Getreide gelagert wird, sei zum Zeitpunkt des Unglücks nicht voll gewesen.

Der Straßburger Hafen mit dem Namen Port autonome de Strasbourg ist der zweitgrößte französische Binnenhafen. Er ist über den Rhein und das Schienennetz mit den großen Seehäfen Rotterdam, Anvers, Le Havre und Marseille verbunden und stellt dank seiner leistungsfähigen Anlagen ein Drehkreuz für den multimodalen Transport dar. Auf dem Hafengelände mit einer Gesamtfläche von knapp 1.400 ha sind insgesamt 350 Unternehmen ansässig.

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