Russland

Aufsichtsbehörde beanstandet Fleisch- und Milchprodukte


Der russische Aufsichtsdienst für Tier- und Pflanzengesundheit (Rosselkhoznadzor) hat im Vorjahr zahlreiche Kontrollproben beanstandet. Der Anteil bemängelter inländischer Ware war dabei besonders hoch.


Konkret wurden 21,9 Prozent der im Handel kontrollierten Partien von Fleisch und Fleischwaren sowie 19,4 Prozent der untersuchten Milch- und Molkereierzeugnisse als "falsifiziert" eingestuft. Insgesamt wurden damit im Laufe des Jahres fast 2.700 beziehungsweise 12.880 Stichproben unter die Lupe genommen, berichteten der Nachrichtendienst AIZ. In den beiden Produktgruppen war der Anteil an bemängelter Ware aus inländischer Produktion mit 25,9 Prozent und 23,1 Prozent überdurchschnittlich hoch.

Als häufigste Gründe für die Beanstandungen seien bei Fleischprodukten ein unzutreffender Rohstoff genannt gewesen. Bei Milch und Milcherzeugnissen waren es falsche Angaben bezüglich der Konservierungsstoffe sowie des Fett- und Eiweißgehalts oder auch nicht deklarierte Zutaten pflanzlicher Herkunft. 

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