Saisonbilanz

Amazone-Umsätze steigen auf Rekordhöhe


Die Firmengruppe aus Hasbergen-Gaste meistert das Geschäftsjahr 2018 mit Erfolg. Der Ausblick ist mit Unsicherheiten behaftet.

 

In der Geschäftssaison 2018 ist die Amazone-Unternehmensgruppe trotz der im 2. Halbjahr in einigen Ländern aufgetretenen extremen Witterung weiter gewachsen. Der Umsatz stieg auf den „Rekordwert“ von 481 Mio. €; im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Umsatzwachstum von 5,3 Prozent, teilte Amazone mit. In Forschung und Entwicklung seien mehr als 7 Prozent des Umsatzes investiert worden. Die Investitionen in Sachanlagen beliefen sich auf über 20 Mio. €.

Dabei habe das Unternehmen von seiner „starken“ Wettbewerbsstellung auf wichtigen Exportmärkten profitiert. Bei einem Exportanteil von rund 80 Prozent entwickelte sich das Geschäft in Frankreich, Japan, Spanien, Ungarn sowie in Irland sehr positiv. Auch in den wichtigen Landtechnikmärkten Polen und Russland wurden 2018 stabile Umsätze erzielt, heißt es in Hasbergen-Gaste. Ebenfalls „sehr positiv“ entwickelte sich das Geschäft auf dem hiesigen Markt.

Für das Jahr 2019 werde nach zwei Rekordjahren mit einem Umsatz „auf hohem Niveau“ geplant. „Die Märkte werden weltweit immer anspruchsvoller und sind von verschiedensten Entwicklungen abhängig. Das Investitionsklima in der Landwirtschaft ist grundsätzlich aber weiterhin gut, auch wenn die Ergebnisse vieler landwirtschaftlicher Betriebe in Mitteleuropa noch von den Auswirkungen der Dürre in 2018 geprägt sein werden. Der mittel- und langfristige Trend bleibt positiv“, stellten die Geschäftsführer Christian Dreyer und Dr. Justus Dreyer heraus. Allerdings seien in einigen Exportmärkten die Auswirkungen politischer Veränderungen wie beispielsweise zunehmender internationaler Handelskonflikte derzeit nur schwer abzuschätzen.

 

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