Saisonfazit

Ekotechnika verkauft mehr Agrartechnik


Das Unternehmen verbucht 2017/18 einen höheren Umsatz. Negativ wirkt sich der volatile Rubelkurs aus.

 

Die Ekotechnika AG, deutsche Holding des größten Händlers internationaler Landtechnik in Russland, der Ekoniva-Technika-Gruppe, hat ihren Konzernumsatz im Geschäftsjahr 2017/18 (30. September) weiter gesteigert. Erwirtschaftet wurden 163,7 Mio. €, nach 148,1 Mio. € ein Jahr zuvor. Beeinflusst wurde sowohl die Umsatz- als auch die Ergebnisentwicklung von einem volatilen Rubelkurs. Das operative Ergebnis (Ebit) belief sich im Berichtszeitraum auf 9,4 Mio. € und lag damit unter dem Vorjahresniveau von 11,6 Mio. €.


Wesentlicher Treiber des Umsatzwachstums war erneut der Verkauf von neuen Landmaschinen. So stiegen die Verkaufszahlen bei Traktoren im Berichtsjahr von 241 auf 283 und bei Mähdreschern und Futterhäckslern von 58 auf 70. Insgesamt erhöhte sich der Umsatz im Neumaschinengeschäft, der einen Anteil von knapp 70 Prozent am Gesamtumsatz ausmacht, um 18 Prozent auf 113,7 Mio. €. Dagegen war der Umsatz im Handel mit Ersatzteilen von 42,7 auf 39,1 Mio. € leicht rückläufig (währungsbereinigt: stabil). Das relativ neue Geschäftsfeld Smart Farming legte um 64 Prozent auf 0,9 Mio. € deutlich zu.

Für das Geschäftsjahr 2018/19 prognostiziert der Firmenvorstand einen stabilen Konzernumsatz zwischen 153 und 164 Mio. € sowie ein Ebit von rund 7 bis 9 Mio. €. „Im laufenden Geschäftsjahr werden wir neben dem Ausbau unseres bestehenden Geschäfts einen besonderen Fokus auf die strategische Weiterentwicklung des Geschäftsfelds Smart Farming legen“, so Bjoerne Drechsler, Mitglied des Vorstands von Ekotechnika.

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