Salmonellen

Ursachenforschung geht weiter

Pelletierte Futtermittel, die Rapsexpeller aus der Ölmühle in Kiel enthalten, hält das Agrarministerium in Kiel für unbedenktlich. Noch keine Entwarnung gibt es für mehlförmiges Mischfutter.

Im Fall der Salmonellenfunde im Rapsexpeller der Rapsexpeller aus der Raps Ölsaatenverarbeitungs GmbH (RÖV), eine Ölmühle der Hauptgenossenschaft Nord AG, HaGe, hat das Kieler Agrarministerium am Mittwoch teilweise Entwarnung gegeben werden. Bei mehlförmigem Futtermittel besteht in Bezug auf das Vorhandensein von Salmonellen ein höherer Anfangsverdacht als bei Futtermittelpellets, da es nicht thermisch behandelt wird. Bei Futtermittel in Pelletform ist dies dagegen im Verarbeitungsprozess bereits der Fall. Dies teilt das Agrarministerium in Schleswig-Holstein mit.

Aus diesem Grund wurde vorsorglich der Austausch der im Verdacht stehenden mehlförmigen Mischfutter auf den landwirtschaftlichen Betrieben angeordnet. Betroffen sind nach Erkenntnissen des Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung (MELUND) sieben rinderhaltende und 17 schweinehaltende Betriebe. Unabhängig davon werden auch Proben mehlförmigen Futtermittels untersucht. Das Untersuchungsergebnis wird Anfang nächster Woche erwartet.

 

Die Futtermittel-Ölmühle, die das mit Salmonellen belastete Futtermittel in Umlauf brachte, unterliegt weiterhin strengen Auflagen. Die Ursache für die positiven Salmonellenbefunde müssen eindeutig geklärt werden, heißt es in dem Erlass. Ob strafrechtliche Versäumnisse vorliegen wird die Staatsanwaltschaft klären. Diese wurde durch das MELUND bereits informiert.

 

 

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