Schiedsverfahren

Danone erhält Schadensersatz von Fonterra

Der Milchkonzern aus Neuseeland muss Schadensersatz an den französischen Lebensmittelriese Danone zahlen. Dies hat ein Schiedsgericht in Singapur entschieden.

Das Schiedsgericht hat entschieden, dass Fonterra 183 Mio. Neuseeland-Dollar (NZD), das sind umgerechnet 105 Mio. €, an Danone zahlen muss.
Hintergrund des Schiedsverfahrens war eine Rückrufaktion des neuseeländischen Molkereiproduzenten, die sich im Nachhinein als Fehlalarm herausstellte.

Damals hat Fonterra angegeben, dass möglicherweise einige seiner Molkeproteinkonzentrate mit Bakterien verseucht seien, die die tödliche Botulismus-Krankheit auslösen könnten. Daraufhin mussten Produkte von Babymilch bis zu Milchshakes zurückgeordert werden. Danone kündigte Lieferverträge und leitete rechtliche Schritte gegen Fonterra in Singapur und Neuseeland ein. Die Franzosen forderten einen Schadenersatz in Höhe von mehr als 900 Mio. NZD.


 

 

 

 


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