Fast 200 Bahnstationen in der Ukraine verladen kein Getreide mehr. Die Getreide-Vereinigung des Landes warnt vor Überlastung der restlichen Umschlagplätze.

Die ukrainische Eisenbahngesellschaft stellt die Getreidebeladung an 177 Standorten ein. Agrarorganisationen haben die Entscheidung der nationalen Eisenbahngesellschaft scharf kritisiert. Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit wurde an mehreren Standorten die Beladung von Getreidewaggons eingestellt, heißt es beim österreichischen aiz Infodienst.


Die Anfang Juni in Kraft getretene Einschränkung betrifft 177 Eisenbahnstationen. Die Ukrainische Getreide-Assoziation (UGA) warnt vor Überfüllungen bis zu Betriebsschließungen der fortgeführten Stationen und kritisiert die Auswahl der geschlossenen Standorte. So sei nicht der tatsächliche Bedarf im Mittelpunkt der Entscheidungen gestanden, sondern die Transportmengen in der vergangenen Saison. Diese seien an manchen Standorten aber nur dadurch niedriger gelegen, weil die Eisenbahngesellschaft nicht die erforderliche Zahl an Getreidewaggons zur Verfügung stellen konnte, stellte UGA fest.

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