Der neu errichtete Rinderschlachthof von Vion im nordholländischen Leeuwaarden soll nach seiner vorübergehenden Schließung ab dem 10. September wieder in Betrieb genommen werden. Das kündigte der deutsch-niederländische Fleischkonzern an. 

Der jüngste Vion-Schlachthof, der kurz nach seiner Eröffnung wieder geschlossen wurde, soll damit im September wieder in Betrieb gehen. Dazu habe man "einige technische Details verbessert", berichtet die Lebensmittelzeitung auf ihrer Internetseite lz.net. 

Der Schlachthof war erst im Februar nach einer Investition von 20 Mio. € und einer Bauzeit von zehn Monaten neu eröffnet worden. Im Mai hatte Vion vermeldet, dass "Kinderkrankheiten" im Betrieb es vorübergehend notwendig machten, den Schlachthof zu schließen – ohne näher darauf einzugehen. Kurz darauf beklagte der Konzern, er könne aufgrund willkürlich handelnder Tierärzte der niederländischen Lebensmittelüberwachungsbehörde NVWA den Schlachthof nicht wirtschaftlich betreiben.

Davon ist nun keine Rede mehr. Vielmehr hätten Vion und die NVWA gemeinsam die Untersuchungsprozesse ausgewertet. Der Fleischkonzern habe darauf die Schlachtlinie optimiert, wie es in der Mitteilung heißt. Darin spricht Vion nun wieder von Kinderkrankheiten, die jedoch inzwischen behoben seien. So sei etwa die Einrichtung des Stalles angepasst worden, um die Lebendtieruntersuchung der Kühe zu erleichtern. Geschlossene Trennwände seien nun durch Gitter ersetzt worden, um es den amtlichen Tierärzten zu ermöglichen, die Tiere besser zu beobachten. 

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