Osi Tauberbischofsheim

Schlachthof bessert nach


Weniger Schlachtungen, mehr Sorgfalt bei der Betäubung und Mitarbeiterschulungen: Der Osi-Schlachthof in Tauberbischofsheim bessert beim Tierwohl nach.

Über einen umfassenden Aktionsplan im Schlachthof Hynek informiert heute die Osi International Holding GmbH. Demzufolge sind die Bedingungen für den Tierschutz und das Tierwohl im Werk Hynek in Tauberbischofsheim deutlich verbessert worden. Der süddeutsche Schlachthof war im März 2018 wegen grausamster Misshandlungen von Schlachtrindern in die Medien geraten.


Der Aktionsplan umfasst eine Reduktion der Zahl der Schlachtungen. Das soll verhindern, dass Mitarbeiter und Tiere in Stoßzeiten unter Druck geraten. Auch wurden der Pressemitteilung zufolge die Effizienz und Kontrolle der Betäubung verbessert, unter anderem über technische Anpassungen bis hin zu Schulungen der Mitarbeiter. Außerdem führt Osi zur Kontrolle ein weiterentwickeltes Audit-System ein. Dieses interne Kontrollsystem soll unter anderem die Videoauswertung verbessern und umfasst mehr unangekündigte Kontrollen.  

„Wir haben in den vergangenen Wochen sehr eng und konstruktiv mit den Behörden, Partnern und anerkannten Experten daran gearbeitet, die Bedingungen bei Hynek deutlich zu verbessern“, sagt Erik Schöttl, Managing Director Europe bei Osi Europe Foodworks GmbH. Das Werk von Hynek sei durch eine Vielzahl von Maßnahmen in die Lage versetzt worden, die hohen Standards vollständig zu erfüllen. Der nächste Schritt soll nun eine Probeschlachtung im Beisein von Behörden und Tierschutzexperten sein. 

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