Smart Farming

Baywa investiert in Start-up


Gemeinsam mit der RWA steigen die Münchener in die italienische Firma ein. Sie hat ein computergestütztes Informationssystem entwickelt, das bei der Bewirtschaftung helfen soll.

Die BayWa AG in München beteiligt sich über ihre Tochter Venture GmbH gemeinsam mit der österreichischen RWA Invest  zu jeweils 2,5 Prozent an dem italienischen Start-up Evja. Die Jung-Unternehmer haben ein computergestütztes Informationssystem für die Anwendung im Feld, in Glashäusern und Weingärten entwickelt, um den Einsatz von Ressourcen und Pflanzenschutzmitteln in der Landwirtschaft zu optimieren.

Evja hat das computergestützte Informationssystem OPI entwickelt. Hier messen Sensoren im Feld alle relevanten Daten in Bezug auf Bewässerung, Nährstoffversorgung und Pflanzengesundheit und schicken diese an ein internetfähiges Endgerät, zum Beispiel PC oder Smartphone. Dort werden die Sensordaten gemeinsam mit Wetterdaten ausgewertet. Im Ergebnis liefert OPI dem Landwirt eine Entscheidungsgrundlage für die notwendige Bewässerung oder Höhe der Düngemittel- und Pflanzenschutzmengen. Auch Pflanzenkrankheiten kann OPI vorhersagen. Im Fall eines Falles kann der Landwirt rasch und zielgerichtet Maßnahmen ergreifen.

Die Landwirtschaft befinde sich in einem großen Wandel und müsse sich Herausforderungen wie der zunehmenden Digitalisierung, einer wachsenden Weltbevölkerung und dem Klimawandel stellen, sagt Klaus Josef Lutz, Vorstandsvorsitzender der BayWa AG. „Daher wollen wir als Unternehmen zum Nutzen unserer Kunden innovative Ideen mit entwickeln und von ihnen profitieren“, erläuterte Lutz die Investition.

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