Molkerei-Riese Arla setzt seinen Sparkurs fort und baut weitere Stellen in der Verwaltung ab. Betroffen ist vor allem der Bereich Marketing, aber auch Supply Chain, Finance und HR. Insgesamt werden rund 140 Stellen gestrichen.

Der europäische Molkerei-Riese Arla strafft seine Strukturen und streicht in der Verwaltung zahlreiche Stellen, berichtet lz.net. Ingesamt 140 Positionen sollen wegfallen, viele davon im Bereich Marketing, aber auch Abteilungen wie Supply Chain Finance, Internationen und HR sind vom Stellenabbau betroffen. Vornehmlich dürften die Jobs in der Konzernzentrale in Aarhus in Dänemark wegrationalisiert werden, aber auch an anderen Verwaltungsstandorten in Europa oder Nordamerika werde es Stellenabbau gegen, teilte das Unternehmen laut lz.net mit.

Die Restrukutierungsmaßnahmen sind Teil des Sparprogramms "Calcium", das sich die Genossenschaft auferlegt hat. Kosten in Höhe von 400 Mio. € will Arla damit in den kommenden drei Jahren einsparen. Bereits bei der Verkündung der Halbjahresergebnisse hatte der Konzern in Aussicht gestellt, dass das Effizienzprogramm einen positiven Beitrag von mindestens 50 Mio. € für das Gesamtjahr 2018 beisteuern werde, rund 20 Mio. € mehr als ursprünglich erwartet. Nun stellt Arla sogar in Aussicht, dass die Einsparungen in diesem Jahr "deutlich über" den prognostizierten 50 Mio. € liegen würden.

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