Im Jahr 2017 haben europäische Landwirte rund 12,6 Mio. Hektar nach ökologischen Richtlinien bewirtschaftet. Das macht rund 7 Prozent der Fläche aus.

Nach den neuesten Zahlen des Statistischen Amtes der Europäischen Union (Eurostat) ist die Öko-Fläche im Zeitraum von 2012 bis 2017 um 25 Prozent gewachsen und erreicht 12,6 Mio. Hektar. Dabei sind laut Eurostat allerdings auch schon die Flächen berücksichtigt, die sich noch in der Umstellung befanden.

Deutschland liegt unter EU-Schnitt

Den Spitzenplatz unter allen 28 Ländern nahm mit rund 23 Prozent Österreich ein. Dahinter folgen in der Öko-Rangliste Estland und Schweden mit etwas mehr als 19 Prozent. Platz 4 belegt Italien mit knapp 15 Prozent an landwirtschaftlichen Flächen, die nach Bio-Richtlinien bewirtschaftet werden. 

Dicht dahinter kamen Tschechien, Lettland und Finnland. Deutschland lag mit einem Anteil von 6,8 Prozent noch knapp unter dem EU-Durchschnitt.

Osten stellt um

Bulgarien, Kroatien, Ungarn und Rumänien weisen die höchsten Anteile an Flächen in der Umstellung auf. Die Zahlen bewegen sich zwischen rund 65 und 42 Prozent. Damit sind die östlichen Mitgliedstaaten derweil sehr aktiv in der Umstellung auf den Ökolandbau. 

Von der gesamten Ökofläche in der EU entfielen 44,5 Prozent auf Ackerland und 44,4 Prozent auf Dauergrünland. In der Tierhaltung belegt die Biolandwirtschaft immer noch eine Nische. Die Zahl der ökologisch gehaltenen Rinder belief sich 2017 EU-weit auf rund 4,3 Millionen. Insgesamt wurden in der EU im Jahr 2017 etwa 88,4 Millionen Rinder gezählt.

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