Bio legt zu, wenn auch auf einem niedrigen Niveau.
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Bio legt zu, wenn auch auf einem niedrigen Niveau.

Der ökologische Landbau nimmt in der deutschen Landwirtschaft einen größer werdenden Platz ein. In den vergangenen 15 Jahren hat sich die Zahl der Höfe in etwa verdoppelt. Insgesamt ist das Niveau aber niedrig.

Genau 29.395 Betriebe wirtschafteten in Deutschland im Jahr 2017 nach den Richtlinien des Ökolandbaus. Das geht aus einer Auswertung der Bonner Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) hervor. Gemessen an der Gesamtzahl der landwirtschaftlichen Betriebe entspricht das einem Anteil von 11 Prozent. Die Zahl der Bio-Betriebe hat sich damit in den vergangenen 15 Jahren in etwa verdoppelt. Im Jahr 2001 produzierten rund 14.700 Höfe Bio-Ware.

Die Öko-Anbaufläche umfasste im Jahr 2017 rund 1,373 Mio. Hektar. Das entspricht einem Anteil an der gesamten landwirtschaftlich genutzten Fläche von 8,2 Prozent. Insgesamt gibt es in Deutschland 16,7 Mio. Hektar an Acker- und Grünland. Bei der Öko-Anbaufläche hat ebenfalls in den vergangenen 15 Jahren in etwa eine Verdopplung stattgefunden. 

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