Statistik

Vier Länder verkaufen 80 Prozent der Pflanzenschutzmittel

Eurostat

Spanien, Frankreich, Italien und Deutschland sind die bedeutendsten Pflanzenschutzmittel-Händler in der EU. In Deutschland wurden im Jahr 2016  rund 47 Mio. kg verkauft.

Vier EU-Länder handeln die überwiegende Mehrheit an Pflanzenschutzmitteln. Im Jahr 2016 entfielen 79 Prozent der EU-weiten Pflanzenschutzmittel-Verkäufe auf die Länder Spanien, Frankreich, Italien und Deutschland. Das geht aus der neuesten Auswertung der EU-Statistiker Eurostat hervor. Gleichzeitig sind diese Länder aber auch die bedeutendsten landwirtschaftlichen Erzeuger in der EU, heißt es bei Eurostat. Die vier bewirtschaften zusammen knapp die Hälfte (46 Prozent) der in der EU genutzen landwirtschaftlichen Fläche und 47 Prozent der EU-Ackerfläche. Insgesamt liegen für 20 EU-Staaten vollständige Daten vor. Deutschland belegt mit rund 47 Mio. kg Platz vier. Spitzenreiter Spanien kaufte im Jahr 2016 rund 77 Mio. kg an Pflanzenschutzmitteln. Aufgegliedert nach Kategorien wurden 2016 EU-weit 46 Prozent an Fungiziden und Bakteriziden, 29 Prozent an Herbiziden, Krautabtötungsmitteln und Moosvernichtern sowie 11 Prozent an Insektiziden und Akariziden verkauft.

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  1. Gerd Schaaf
    Erstellt 16. Oktober 2018 22:12 | Permanent-Link

    Was ist das mal wieder für ein wild zusamen gewürfelter Zahlenhaufen? Ich dachte ja, dass die Agrarzeitung ein seriöses Fachmagazin ist, wo noch bewußt recherchiert wird, aber mit diesem Artikel haben Sie sich als das ganze Gegenteil geoutet. Hier werden Handelszahlen, die durch globale Verkaufs- und Einkaufsbeziehungen entstanden sind auf Einsatzmengen projeziert, was am tatsächlichen Einsatz in der Landwirtschaft voll vorbeigeht nur um mit Sensationsmeldungen Stimmung zu machen. Weiter so und ich kündige mein Abo.

  2. Katja Bongardt
    Erstellt 17. Oktober 2018 09:36 | Permanent-Link

    Guten Morgen Herr Schaaf,

    Sie haben recht. Die Überschrift war nicht gut und führte in die Irre. Das hatten wir gestern noch bemerkt und geändert. Da war der Newsletter aber schon raus. Ich bitte das zu entschuldigen.

    Viele Grüße
    Katja Bongardt

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