Strategie

KWS vollzieht Aktiensplit


Am Freitag erhalten KWS-Anteilseigner zu jeder bestehenden Aktie zusätzlich vier neue Aktien. Dann wird auch der neue Kurs ermittelt.

Aus eins mach fünf: Die KWS Saat SE wird den von der Hauptversammlung im Dezember beschlossenen Aktiensplit am 22. März durchführen. Dann erhalten Aktionäre der Gesellschaft zu jeder bestehenden KWS-Aktie zusätzlich vier neue Stückaktien. Der Kurs der KWS-Aktie wird sich dementsprechend am 22. März rechnerisch auf ein Fünftel absenken. Es verändern sich weder der jeweilige prozentuale Anteil eines Aktionärs am Kapital der KWS noch die Bewertungsrelationen der KWS-Aktie, betont das Unternehmen. Für die Aktionäre erfolge die Zuteilung automatisch und sei kostenfrei.

Gesellschafter erhöhen Grundkapital

Gleichwohl ist der Aktiensplit mit einer Erhöhung des Grundkapitals von 19,8 Mio. € auf 99,0 Mio. € verbunden. Das Geld stammt aus Gesellschaftsmitteln. Die Kapitalerhöhung wird durch die Ausgabe von 26,4 Mio. neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien ausgeführt. Die Gesamtzahl der Aktien der KWS erhöht sich von 6,6 auf 33 Mio. Stück.

Der Aktiensplit ist Teil einer strategischen Neuorientierung der KWS. Die Hauptversammlung hatte im Dezember ebenfalls eine Umwandlung in eine Kommanditgesellschaft auf Aktien beschlossen. Künftig tritt das Saatgutunternehmen als KWS SAAT SE & Co. KGaA an. Es will so die Position auf dem Kapitalmarkt stärken, ohne den Charakter als börsennotiertes Familienunternehmen aufzugeben. Außerdem soll die KWS in der neuen Struktur flexibler auf mögliche Chancen für Akquisitionen reagieren können.

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