Strukturdaten

Weniger Mühlen in Deutschland


Die Zahl der Mehlhersteller ist weiter rückläufig. Die Getreidevermahlung entwickelt sich unterschiedlich.

 

Die Getreidevermahlung ist im Wirtschaftsjahr 2017/18 gegenüber der vorherigen Saison minimal gestiegen. Im Vergleich zum Wirtschaftsjahr 2016/17 wurden knapp 0,3 Prozent mehr Getreide vermahlen, teilte die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BL) mit. Eine Getreidemenge von 8,9 Mio. t wurde von 196 meldepflichtigen Mahlmühlen verarbeitet, neun Betriebe weniger als im Vorjahr.

Die insgesamt vermahlene Getreidemenge verteilt sich auf 8,5 Mio. t Brotgetreide, davon 7,7 Mio. t Weichweizen und fast 0,8 Mio. t Roggen sowie rund 0,4 Mio. t Hartweizen. Die Roggenvermahlung ist laut BLE leicht um 1,4 Prozent gesunken, auch die Hartweizenvermahlung ging um 1,1 Prozent zurück. Lediglich die Vermahlung von Weichweizen stieg zuletzt mit 0,4 Prozent leicht an.

Mit einem Zuwachs von 2.088 t legte die durchschnittliche Jahresvermahlung auf 45.484 t je Mühle zu.

 

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