Zukunftsschritt

Baywa investiert in Sachsen


Der Münchner Konzern wird in Neumark ein Landtechnikzentrum errichten. 2 Mio. € werden dafür bereitgestellt.

 

Der offizielle Startschuss für das neue Landtechnik- und Servicezentrum in Neumark ist Ende voriger Woche mit dem symbolischen Spatenstich gefallen: Unweit vom jetzigen Technik- und Agrarstandort der Baywa an der Werdauer Straße 26 wird in den kommenden Monaten ein Ensemble aus Werkstatt, Ausstellungsfläche und Verkaufsräumen entstehen. Der Einzug ist für das 1. Halbjahr 2020 geplant.

„Hier in Neumark entsteht ein zeitgemäßer Standort mit modernster Ausstattung für unsere Kunden“, so Reinhold Bichle, Spartengeschäftsführer Technik in Sachsen, beim Spatenstich: „Damit tragen wir den steigenden Anforderungen der Landwirtschaft an Service und Beratung Rechnung. Die Baywa-Sparte Technik beschäftigt in Neumark 14 Mitarbeiter inklusive Auszubildende.


Das neue Landtechnik- und Servicezentrum wird eine Gesamtfläche von rund 7.000 m2 haben und damit mehr als doppelt so groß wie bisher sein. Für den Bau wird ein Drittel einer bis dato landwirtschaftlich genutzten Fläche nördlich des Baywa-Geländes erschlossen und mit Flächen des bisherigen Technik-Standortes vereint. Dank einer verkehrstechnisch besseren Anbindung an die Werdauer Straße wird der neue Technikstandort auch zur Entlastung des Baywa-Agrarstandorts beitragen, der in Neumark unter der gleichen Adresse firmiert.

Neumark gehört zu den ersten Standorten, die der Münchner Konzern Anfang der 1990er Jahre in Ostdeutschland übernommen hat. Das Kundeneinzugsgebiet erstreckt sich bis ins Vogtland, nach Chemnitz und an die Thüringische Landesgrenze. Die Spartenregion Sachsen, zu der auch Thüringen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg gehören, verfügte 2019 über insgesamt 58 Standorte (Agrar, Baustoffe, Energie, Technik, Verwaltung), von denen elf Technik-Standorte sind.

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