Tiermisshandlungen

Schlachthof bestätigt alle Vorwürfe


Klar und offen räumt der Schlachthof GK Oldenburg alle grauenvollen Versäumnisse beim Umgang mit seinen Schlachttieren ein. Dem Subunternehmer, der die Arbeiter gestellt hat, soll schnellstmöglichst gekündigt werden.

Die bekannt gewordenen Videoaufnahmen seien schockierend und entsprächen in keiner Weise dem Standard der GK Oldenburg GmbH & Co. KG, heißt es in einem Statement zu den Vorwürfen des Deutschen Tierschutzbüros. Aktivisten hatten in dem Schlachthof schwere Misshandlungen von Rindern dokumentiert. Das ist bereits der zweite Fall in Niedersachsen innerhalb von wenigen Wochen. 

"Wir zweifeln weder die Authentizität der Bilder an, noch möchten wir die Vorfälle kleinreden. Im Gegenteil: Wir können nachvollziehen, dass das Deutsche Tierschutzbüro, aber auch die Öffentlichkeit empört über die Vorfälle ist", erklärt Dr. Gerald Otto von GK Oldenburg.



Er kündigt an, das gesamte Kontrollsystem kritisch zu hinterfragen. Es sei bereits damit begonnen worden, engmaschiger zu kontrollieren, insbesondere im sensiblen Bereich der Betäubung und Tötung. Für Otto haben die per Werkvertrag eingesetzten Beschäftigten die Verstöße begangen. "Diese werden bei uns nicht mehr eingesetzt. Auch prüfen wir bereits Alternativen, um die Zusammenarbeit mit dem Subunternehmer schnellstmöglich zu beenden", so Otto.

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