Tonkens Agrar

Kartoffeln und Milch stützen Bilanz

Die Tonkens Agrar AG hat im Geschäftsjahr 2016/17 weiterhin rote Zahlen geschrieben. Der Umsatz hingegen ist gestiegen.

Im Geschäftsjahr 2016/17 weist Tonkens Agrar einen Verlust von 0,79 Mio. € aus, nach minus 1,64 Mio. € im Vorjahr. Das gab das Unternehmen mit Sitz in Sülzetal jetzt bekannt. Das Defizit habe unter anderem aufgrund einer „strikten Kostendisziplin“ und durch einen höheren Umsatz verringert  werden können, teilte Tonkens Agrar weiter mit. Den Umsatz beziffert die AG mit 15,35 (Vorjahr: 14,78) Mio. €.

Profitiert hat das Unternehmen  von einer „deutlich lebhafteren“ Nachfrage nach Getreide und Kartoffeln. Auch der höhere Milchpreis habe zum Umsatzplus beigetragen und dazu geführt, dass Tonkens wieder kostendeckend Milch erzeugen konnte.

Zurückhaltende Finanziers

Für 2017/18 jedoch sind die Erwartungen des Agrarunternehmens verhalten: Da nicht mit steigenden Agrarpreisen zu rechnen sei, stehe auch kein weiteres Umsatzwachstum zu erwarten, heißt es aus Sülzetal. Da Banken und Finanziers angesichts der volatilen Preise in den vergangenen Jahren bei der Vergabe von Krediten „sehr zurückhaltend“ seien, verzichtet die Gesellschaft vorerst auf eine weitere Expansion in der Milchviehhaltung. Im Fokus stehe zunächst „eine weitere Stärkung in der Veredelung von Kartoffeln und Zwiebeln.“

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2016/17 hat Tonkens nach eigenen Angaben trotz widriger Witterungsbedingungen Erträge bei Kartoffeln und Zwiebeln erzielt, die über dem Bundesdurchschnitt lagen. Dadurch konnte Tonkens das Absatzgeschäft mit geschälter und abgepackter Ware bei steigenden Preisen ausbauen.

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