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"Einmal Klimateller bitte"


Die App gibt Informationen über die Emission einer Mahlzeit.
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Die App gibt Informationen über die Emission einer Mahlzeit.

Restaurants können ihre Karte um ein neues Gericht ergänzen. Nicht Geschmack, sondern Regionalität und Saisonalität stehen im Fokus. Die Umweltministerin hat die Idee mit 160.000 Euro gesponsort.

Mit der App Klimateller können Gastronomen die Klimafreundlichkeit ihres Angebotes bewerben. Kriterium ist die CO2-Emissionen ihrer Speisen, die sich aus der verwendeten Menge regionaler und saisonaler Zutaten errechnet. Die Entwicklung der App wurde vom Bundesumweltministerium über die Nationale Klimaschutzinitiative mit rund 160.000 Euro gefördert.

Rund ein Fünftel aller Treibhausgasemissionen in Deutschland wird durch die Ernährung verursacht, heißt es dazu auf der Homepage der Klimateller App. Ein wichtiger Faktor sei dabei die Herkunft der Nahrungsmittel. Gastronomen können mit Hilfe der App ein Gericht dann als Klimateller kennzeichnen, wenn es 50 Prozent weniger an Treibhausgasen produziert im Vergleich zu einem durchschnittlichen Essen. Zur Berechnung werden die Zutaten und deren Menge angegeben. Sie basiert auf einer Datenbank des Kooperationspartners Eaternity. Die App gibt es auch für Privathaushalte.

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