Ein Bilanzgewinn von 11,7 Mio. € (Vj. 2,2 Mio. €) erlaubt der Westfleisch Finanz AG die Ausschüttung einer Dividende von 4,2 Prozent an die rund 2.750 Anteilseigner. Der verbleibende Gewinn wird auf neue Rechnung vorgetragen, teilte der Vorstand den Aktionären auf der Hauptversammlung am 27. Juni in Münster mit. Bei einer Bilanzsumme von 132,2 Mio. € (Vj. 118,8 Mio. €) beträgt das Anlagevermögen 111,6 Mio. € und das Umlaufvermögen 20,4 Mio.€ (Vj. 15,6 Mio. €). Das Eigenkapital hat sich von 65 Mio. € auf 74,5 Mio. € erhöht.

Die Aufgabe der Westfleisch Finanz AG besteht in der Errichtung und Finanzierung von Gebäuden und technischen Anlagen für Schlachtung und Zerlegung, die an die Westfleisch SCE mbH sowie deren Tochterunternehmen verpachtet werden. Die Umsatzerlöse der Westfleisch Finanz AG in Höhe von 9,4 Mio. € resultieren überwiegend aus diesen Pachtverträgen. Die Investitionen in Höhe von 24,4 Mio. € flossen vorrangig in Maßnahmen zur Produktivitätssteigerung und Kapazitätserweiterung technischer Anlagen und wurden aus dem Cashflow sowie durch einen in 2015 umgesetzten Konsortialkredit finanziert. (afz)
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