Bayer CropScience

Übernahme von Monsanto läuft nach Plan

Der Bayer-Konzern sieht sich bei der geplanten Übernahme von Monsanto auf einem guten Weg. Bei etwa zwei Dritteln der rund 30 Behörden seien die Genehmigungen bereits beantragt worden, teilte der Konzern heute bei einer Pressekonferenz in Quedlinburg mit. Ziel bleibe, die Transaktion bis Ende 2017 abschließen zu können. Bis zu diesem Zeitpunkt, dem Closing, würden Bayer und Monsanto weiter als zwei unabhängige Unternehmen operieren.

„Unsere Reputation ist unser höchstes Gut"

Die aktuelle gesellschaftliche Diskussion im Zusammenhang mit der Übernahme von Monsanto insbesondere in Deutschland nehme Bayer sehr ernst, betonte das Unternehmen. „Bayer gibt es seit mehr als 150 Jahren und unsere Reputation ist unser höchstes Gut. Wir sind von unserer Arbeit überzeugt und wollen mit unseren Produkten dazu beitragen, die Gesundheit von Mensch, Tier und Pflanze zu fördern“, sagte Heinz Breuer, Leiter Unternehmenskommunikation von Bayer CropScience Deutschland.

Führend auf innovationsgetriebenen Märkten

Mit der vereinbarten Übernahme von Monsanto habe Bayer im vergangenen Jahr auch strategisch einen weiteren großen Schritt nach vorne gemacht. „Die Übernahme passt perfekt zur Strategie von Bayer, mit den Life-Science-Geschäften auf attraktiven, innovationsgetriebenen Märkten führende Positionen einnehmen zu wollen“, so Breuer weiter. Das Portfolio beider Unternehmen passe sehr gut zusammen, sowohl mit Blick auf die Produktbereiche Pflanzenschutz, Saatgut und digitale Anwendungen als auch in Bezug auf die geografische Verteilung.

Jeder vierte Mitarbeiter forscht

Nach Vollzug des Zusammenschlusses wäre Bayer in der Lage, durch mehr Innovation, stärkeres Wachstum und größere Effizienz langfristig erheblichen zusätzlichen Wert zu schaffen. 2015 betrugen die Investitionen beider Häuser in Forschung und Entwicklung zusammen rund 2,5 Mrd. €. Mehr als jeder vierte Arbeitsplatz gehöre zu diesen beiden Bereichen. (SB)
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