Exporte

Überschuss im Euroraum


Die 14 Euroländer erhöhen ihren Außenhandelsüberschuss. Nach jüngsten Zahlen von Eurostat stieg dieser im Jahr 2014 im Warenverkehr auf 193 Mrd. €. Im Jahr 2013 waren es in der Eurozone 152 Mrd. €.

Die EU-Mitgliedstaaten mit dem größten Außenhandelsüberschuss sind Deutschland (201 Mrd. €), die Niederlande (57 Mrd. €), Italien (37 Mrd. €) und Irland mit 32 Mrd. €. Ein Defizit verbuchten das Vereinigte Königreich (minus 212 Mrd. €) und Frankreich (minus 67 Mrd. €).

Von Januar bis November 2014 stiegen die Ausfuhren der EU-28 nach China um 11 Prozent, nach Südkorea um 8 Prozent und in die USA um 6 Prozent. Die Lieferungen nach Russland, in die Schweiz und nach Brasilien gingen zurück.

Die Ausfuhren der EU-28 an Nahrungsmitteln hatten zwischen Januar und November einen Wert von gut 98 Mrd. € und lagen damit in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Die Einfuhren an Nahrungsmitteln betrugen knapp 90 Mrd. €, was in der EU-28 zu einem Außenhandelsüberschuss in diesem Bereich von 8 Mrd. € führt.

Das Defizit der EU im Energiehandel ging 2014 zurück. (Mö) 
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