Umfrage

Fit für die Ferkelkastration?


Uni Bonn

Die Uni Bonn möchte herausfinden, wie hoch der Schulungsbedarf bei den Alternativen zur Ferkelkastration ist. Die Umfrage richtet sich an Landwirte, Tierärzte und Berater. Zu Gewinnen gibt es auch etwas.

Verantwortliche in der Schweineerzeugung sollen den Schulungs- und Qualifizierungsbedarf für die sehr unterschiedlichen Alternativen zur betäubungslosen Ferkelkastration einschätzen. Erhoben wird soweit möglich in allen Nachbarländern, besonders interessant sind dabei die Schweiz, Dänemark, Schweden und die Niederlande. Ziel des Vorhabens ist es, bis zum Inkrafttreten des Verbots der betäubungslosen Ferkelkastration ein technisches, inhaltliches und organisatorisches Konzept zur internationalen Harmonisierung der Zertifizierung von Personen zu entwickeln. Die europaweite Harmonisierung soll helfen, eine Wettbewerbsverzerrung zwischen Ferkelerzeugern in Deutschland und dem benachbarten Ausland zu vermeiden.

Der Zeitaufwand beträgt rund 10 Minuten und die Umfrage ist bis zum 7. Januar aktiv. Alle beteiligten Personen der Wertschöpfungskette Schweinefleisch können sich beteiligen: Landwirte, Tierärzte, Berater aber auch Fachjournalisten oder Wissenschaftler. Erste Ergebnisse sollen am 19. Januar auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin präsentiert werden.

Wer teilnimmt, kann Eintrittskarten zur Grünen Woche und Bildungsgutscheine gewinnen.

Einheitliches Konzept angestrebt
Die Umfrage findet im Rahmen des durch die landwirtschaftliche Rentenbank geförderten Gemeinschaftsprojekts von Education Qualification Alliance und des FoodNetCenters Bonn zur EU-weiten Harmonisierung von Qualifizierungsnachweisen und Sachkundenachweisen für die Ferkelkastration statt.

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