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Milchbauern wollen investieren


Milchviehhalter wollen vor allem in die Melktechnik investieren.
Foto: Lely
Milchviehhalter wollen vor allem in die Melktechnik investieren.

Die Branche nimmt wieder mehr Geld in die Hand. Ställe werden erneuert, Melkroboter stehen hoch im Kurs.

Der Prozentsatz deutscher Rindviehhalter, die in Melkanlagen investieren wollen, ist in diesem Jahr im Vergleich zu 2018 gestiegen, und zwar um 2,7 Prozent. Das zeigt der aktuelle Zwischenstand der Befragung durch Agridirect Deutschland bei hiesigen Landwirten. Nach Angaben der Marktforscher ist das der höchste Wert seit 2015. 63 Prozent der Landwirte möchten in einen Melkroboter investieren, 16 Prozent in einen Fischgräten-Melkstand.

Auch die Pläne für Renovierungen von Stallanlagen legen wieder zu. Nach einem Abwärtstrend im vorigen Jahr würden sie aktuell wieder dem Stand aus dem Jahr 2017 entsprechen. Die Neubaupläne seien hingegen rückläufig. Des Weiteren ergab die Befragung in der Branche, dass die Milchbauern wieder Geld für Fütterungstechnik ausgeben wollen. „Nach einem Abwärtstrend in den letzten Jahren scheinen sich die Investitionspläne in Fütterungstechnik zu stabilisieren“, heißt es bei Agridirect. Genannt wurden angehängte Maschinen, gefolgt von Selbstfahrern und automatische Fütterungssysteme (Futterroboter).

Nach Angaben von Agridirect wurden in telefonischen Interviews die Angaben von etwa 2.000 Landwirten ausgewertet.

 

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