Urteil

Monsanto muss Schmerzensgeld bezahlen

Ein US-Gericht verurteilt den Agrarkonzern Monsanto zur Zahlung von fast 290 Mio. US-$. Glyphosat soll Krebs an einem Menschen verursacht haben.

Ein Hausmeister, der an Krebs erkrankt ist, hatte Monsanto auf Schadensersatz verklagt. Er kam regelmäßig mit glyphosathaltigen Mitteln wie Roundup Pro oder Ranger Pro in Kontakt. Ein Geschworenengericht gab dem 46-Jährigen recht und verurteilte Monsanto, eine Tochtergesellschaft der Bayer AG, zu 290 Mio. t US-$ Schmerzensgeld. In der Urteilsbegründung heißt es unter anderem, Montsanto habe es versäumt, ausreichend auf Risiken hinzuweisen, und das Mittel würde Krebs verursachen. Monsanto bestreitet dies und kündigte Berufung gegen das Urteil an.
Das Urteil könnte wegweisend sein: Mehr als 5.000 ähnliche Klagen gegen Glyphosat wurden inzwischen in den USA eingereicht.

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