US-Regierung

Richenhagen gibt Beraterposten ab

Der Agco-Chef ist verärgert über den US-Präsidenten. Er zieht die Konsequenzen.

 

Richenhagen verlässt Medienberichten zufolge seinen Beraterposten im Gremium von US-Präsident Donald Trump. Der Chef des Landtechnikherstellers Agco hatte sich für die US-amerikanischen Wirtschaftsbeziehungen mit Afrika engagiert. Den Rat hatte Trump-Vorgänger Barack Obama eingerichtet, um die Wirtschaftsbeziehungen mit Afrika zu fördern. Ein Grund sei sein Ärger über Trumps Rauswurf von Ex- Außenminister Rex Tillerson Anfang voriger Woche per Kurznachricht auf Twitter.

Richenhagen führt seit 2004 den Agco-Konzern in Duluth bei Atlanta. Seit 2011 besitzt er auch die US-Staatsbürgerschaft. Der 65-jährige ist gebürtiger Kölner und gehört zu den wenigen deutschen Managern, die Chef eines „Fortune“-500-Konzerns sind.

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