Vereinigte Staaten

Firmen wollen Handelsfrieden


Unzählige Unternehmen und Wirtschaftsverbände drängen den US-Präsidenten, den Zwist mit China zu beenden. Sie befürchten Langfristfolgen.

Mehr als 650 Firmen und Wirtschaftsverbände drängen den US-Präsidenten Donald Trump, den Handelskrieg mit China einzustellen. Sie haben einen offenen Brief an Trump sowie Kabinettsmitglieder verfasst, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ). Die US-Regierung bereitet laut FAZ Anhörungen für die geplante Verhängung von 25 Prozent Zoll auf chinesische Importe im Warenwert von 300 Mrd. US-$ vor.

Die Unternehmen fürchten dem Bericht zufolge eine weitere Eskalation des Handelskriegs und halten Zölle nicht für das geeignete Mittel, China zur Abgabe unfairer Handelspraktiken zu zwingen.

Die Unterzeichner warnen vor „schweren negativen Langfristfolgen“ für amerikanische Firmen, Bauern und Familien. Zölle seien eine Steuer, die Amerikas Unternehmen zahlen müssten. Eine Ausweitung des Konflikts könne 2 Mio. Arbeitsplätze und eine vierköpfige Familie bis zu 2.000 US-$ im Jahr kosten.        

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