Viehzählung

Polen importiert mehr Ferkel


Die Einfuhr lebender Schweine ist um 7 Prozent gestiegen. Dabei handelt es sich überwiegend um Ferkel.
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Die Einfuhr lebender Schweine ist um 7 Prozent gestiegen. Dabei handelt es sich überwiegend um Ferkel.

Die polnische Schweineproduktion schrumpft. Vor allem die Sauenhalter haben aufgegeben. Die Ferkelimporte nehmen weiter zu.

Rund 11,0 Millionen Schweine hat die Statistikbehörde in Warschau zum Zähltermin Dezember 2018 in Polen ermittelt. Im Vergleich zum Jahresende 2017 beträgt die Abnahme mehr als 7 Prozent. Regelrecht eingebrochen ist die Zuchtschweinehaltung mit einem Rückgang der Sauenherde um 18 Prozent. Dagegen ist die Zahl der Mastschweine konstant geblieben.

Ein Teil der fehlenden Eigenproduktion ist durch Ferkelimporte abgedeckt worden, die dann in polnischen Ställen ausgemästet werden. Für das Gesamtjahr liegen noch nicht die vollständigen Zahlen vor. Das Statistikamt registriert von Januar bis November 2018 Importe von insgesamt 6,9 Millionen lebenden Tieren. Dabei handelte es sich überwiegend um Ferkel. Im Vergleich zum Elfmonatszeitraum 2017 sind die Importe um 7 Prozent gestiegen. Im Gesamtjahr 2018 wird wohl erstmals die Marke von 7 Millionen importierten Schweinen überschritten.

Grund für den Bestandsabbau war das lange Preistal 2018. Hinzu kommt das anhaltende Schweinepestgeschehen im Osten des Landes.

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