Vorwarnung

K+S rechnet mit Ergebniseinbußen


Die Folgen des Dürresommers 2018 belasten den Kasseler Düngerkonzern. Ausreichende Pegelstände der Werra sichern die Produktion im 1. Quartal.

Die Dürre in Deutschland hat den Wasserstand der Werra deutlich im vergangenen Jahr und lange Zeit gesenkt. Deshalb durfte K+S an seinem Verbundwerk Werra keine Salzabwässer aus der Kaliproduktion einleiten. Die Auwirkungen auf das operative Ergebnis 2018 liegen bei insgesamt rund 110 Mio. €. Dies berichtet die Deutsche Presseagentur aus den am Montag veröffentlichten Unterlagen für eine Investorenkonferenz. Nach den starken Regenfällen im Dezember sei die Produktion im 1. Quartal 2019 aber gesichert, teilte K+S vor Kurzem mit.

Das Unternehmen musste im vergangenen Jahr wegen Wetterkapriolen die Produktion an insgesamt 64 Tagen einstellen. Pro Tag und pro Werk sorgte dies für eine Belastung von 1,5 Mio. € beim Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda), hieß es. Noch handelt es sich bei den Angaben zum operativen Ergebnis nur um vorläufige Zahlen. Den vollständigen Geschäftsbericht des Jahres 2018 will K+S am 14. März vorlegen.

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