VR Plus Altmark Wendland

Trockenheit prägt das Jahr 2018


Die VR Plus Altmark Wendland eG mit Sitz im niedersächsischen Lüchow hatihren Warenumsatz 2018 im Rahmen der Fusion mit der LBAG Lüchow um 5,2 Prozent auf 303 Mio. € erhöht. Die lang anhaltende Trockenheit prägte das vergangene Jahr.

Betroffen von der Dürre war bei der VR Plus Agrar Altmark Wendland eG 2018 besonders die Getreideerfassung. Landwirte konnten statt der 7,0 bis 8,0 t /ha teilweise nur 1,5 t/ha ernten. Die Erfassungsmenge für Getreide und Ölsaaten bei der Genossenschaft ging um 35 Prozent oder 155.000 t auf 270.000 t zurück. Die Trockenheit wirkte sich auch auf  den Düngemittel- und Pflanzenschutzabsatz negativ aus. Der Pflanzenschutzeinsatz ging um rund 20 Prozent zurück. Der Rapsanbau wurde um rund 50 Prozent zurückgefahren.

Auf der anderen Seite bestand der Bedarf in Vieh haltenden Betrieben Futter zuzukaufen. Rund 15 Prozent oder etwa 19.000 t mehr Futter konnte die Genossenschaft absetzen. Im Bereich Technik wurde der  Umsatz des Vorjahres gehalten werden. Auch das Geschäft mit Energie lief positiv. Rund elf Prozent mehr Kraftstoffe als in 2018 konnten verkauft werden.

Auch das Geschäftsfeld VR Plus Bank war von dem feuchten Sommer 2017 und der Trockenheit in 2018 geprägt. Landwirtschaftliche Kunden haben zurückhaltend mit Investitionen agiert.

Die Bilanzsumme der VR Plus konnte dennoch um 3,6 Prozent auf 871 Mio. € gesteigert werden. Mit einem Eigenkapital der Genossenschaft von 130 Mio. € kann weiterhin auch bei stärkerem Kreditwachstum die Mindesteigenkapitalquote erreicht werden.  

 

 

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