Wechsel

Markus Grimm verlässt HaGe


Markus Grimm legt sein Vorstandsmandat bereits Ende des Monats nieder.
Foto: HaGe/Sven Janssen
Markus Grimm legt sein Vorstandsmandat bereits Ende des Monats nieder.

Nach sieben Jahren im Vorstand und 20 Jahren im Konzern verlässt Vorstandsmitglied Markus Grimm die Hauptgenossenschaft Nord AG. Er legt seinen Posten kurzfristig nieder.

Grimm wird sein Vorstandsmandat zum 30. Juni abgeben, teilte die HaGe am Dienstag mit. Grimm gehe auf eigenen Wunsch und wolle sich „neuen Herausforderungen im Bereich des Agribusiness stellen.“ Der Aufsichtsrat respektiere diesen Wunsch und habe in seiner Sitzung am Montag zugestimmt. Grimm werde der HaGe noch bis Jahresende 2019 beratend zur Verfügung stehen.

„Für mich ist dies der richtige Zeitpunkt, um mich persönlich noch einmal zu verändern und neue Möglichkeiten und Chancen zu entdecken“, begründete Grimm den Schritt. Er habe in seiner Zeit im HaGe-Konzern „viel bewegen und notwendige Innovationen und Veränderungen vorantreiben“ können. „Zur Gewährleistung eines sanften Übergangs stehe ich dem HaGe-Team bis Jahresende unterstützend und kollegial zur Verfügung“, so Grimm weiter.

Madsen alleine im Vorstand

Zu einem Nachfolger teilt die HaGe nichts mit und will sich auf Anfrage von agrarzeitung.de dazu nicht äußern. Die HaGe werde nun von Henrik Madsen als alleinigem Vorstand geführt, heißt es in der Pressemitteilung. Unterstützt werde Madsen „von einem hoch motivierten und kompetenten Führungsteam.“

Grimm habe „durch sein tiefes Verständnis der Branche und deren Bedürfnisse, kombiniert mit seiner Persönlichkeit, die ich als loyal, kompetent, intelligent, ehrlich und verbindend bezeichnen kann, maßgeblich dazu beigetragen, dass die HaGe heute als einer der anerkanntesten und erfolgreichsten Agrarhandelsunternehmen in Deutschland wahrgenommen wird“, teilte Kristian Hundebøll, CEO des dänischen Mutterkonzerns DLG und Aufsichtsratsvorsitzender der HaGe, mit.

Einige Branchenteilnehmer nehmen die Nachricht, dass Grimm den Konzern verlässt, mit Überraschung auf. Unter der Hand werden Zweifel daran laut, dass er tatsächlich freiwillig geht.

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