Weizenfeldtag

Bessere Ernte durch Vielfalt


Beim gemeinsamen Weizenfeldtag des Saatzuchtunternehmens Strube und der Saaten-Union drehte sich alles um die Sortenwahl. Welche Sorten kommen mit wenig Wasser, Dünger und Chemie aus, war die zentrale Frage.

Thomas Dietze, Leiter der Produktsparte Weizen bei Strube, begrüßte die Gäste zum 26. Weizenfeldtag mit der Nachricht, dass Strube sich zukünftig noch stärker auf die Züchtung fokussieren und zusätzliche Investitionen tätigen wird.

Im Anschluss erläuterte Sven Böse, Leiter der Fachberatung bei der Saaten-Union, in seinem Vortrag die Möglichkeiten der Ertragssteigerung bei immer weniger Wasser, Dünger und Chemie. Dabei zeigte er den Anwesenden unter anderem die Wechselwirkung von Fungiziden und resistenten Sorten auf sowie den Zusammenhang zwischen Düngung und N-Effizienz. Im Hinblick auf den Klimawandel sei vor allem Vielfalt wichtig: „Unterschiedliche Fruchtarten reagieren jeweils anders auf die Trockenzeiten eines Jahres. Durch den Anbau verschiedener Fruchtarten und durch Vielfalt in der Fruchtfolge können Erträge insgesamt stabil gehalten werden“.

Weizensorten zum Anfassen

Währen der anschließenden Feldführung konnten die Besucher die Sortendemonstration besuchen. Neben der Präsentation von zahlreichen Sommer-, Winter- und Wechselweizen konnten dabei auch Versuche zu Pflanzenschutz begutachtet werden. Weitere Stationen auf dem Feld bildeten die Erläuterung von Getreiderosten durch das Julius Kühn-Institut.

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