Für die Anleger der Westfleisch Finanz AG war 2020 ein gutes Jahr.
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Für die Anleger der Westfleisch Finanz AG war 2020 ein gutes Jahr.

Im 50. Jahr des Bestehens zeigt der Finanzdienstleister eine stabile Entwicklung. Investiert wurde vor allem in Produktivität und Kapazitäten.

Dirk Niederstucke, Vorstandsvorsitzender der Westfleisch Finanz AG, und Finanzvorstand Carsten Schruck präsentierten den Aktionären bei der virtuellen Hauptversammlung aus Münster jetzt die Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2020. Der Jahresüberschuss von 2,4 Mio. Euro erlaube die Ausschüttung einer Dividende von 4,2 Prozent an die rund 2.700 Anteilseigner, teilt das Unternehmen mit. Bei einer Bilanzsumme von 158,0 Mio. Euro beträgt das Anlagevermögen 121,8 Mio. Euro, das Umlaufvermögen 35,4 Mio. Euro. Das Eigenkapital hat sich von 90,5 Mio. Euro auf 90,8 Mio. Euro leicht erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt rund 57,5 Prozent.

Die Finanz AG ist Kapitaldienstleister innerhalb der Westfleisch-Gruppe. Die Aufgabe der Westfleisch Finanz AG besteht in der Errichtung und Finanzierung von Gebäuden und technischen Anlagen für Schlachtung und Zerlegung, die an die Westfleisch SCE mbH sowie deren Tochterunternehmen verpachtet werden. Die Umsatzerlöse der Westfleisch Finanz AG in Höhe von 11,5 Mio.  Euro resultieren überwiegend aus diesen Pachtverträgen. Die Investitionen in Höhe von 16,0 Mio. Euro flossen vorrangig in Maßnahmen zur Produktivitätssteigerung und Kapazitätserweiterung technischer Anlagen.


In diesem Jahr feiert die Westfleisch Finanz AG ihr 50. Jubiläum: Sie wurde 1971 als „West-Fleisch Schlachtfinanz GmbH“ gegründet.

Dieser Text erschien zuerst auf www.fleischwirtschaft.de.

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