Zuckerrübenanbau

Neues Monitoring zu Blattläusen


Blattlausbefall in der Kalenderwoche 18. Rot zeigt einen Befall oberhalb der Schadschwelle an, Gelb unterhalb, Grün bedeutet kein Befall. Das Dreieck steht für eine erfolgte Behandlung.
LIZ
Blattlausbefall in der Kalenderwoche 18. Rot zeigt einen Befall oberhalb der Schadschwelle an, Gelb unterhalb, Grün bedeutet kein Befall. Das Dreieck steht für eine erfolgte Behandlung.

Rüben müssen vor Läusen geschützt werden, die Viren übertragen. Ein neues Monitoring für die Nordhälfte Deutschlands zeigt bereits jetzt Befall oberhalb der Schadschwelle.

Der Landwirtschaftliche Informationsdienst Zuckerrübe (LIZ) bietet gemeinsam mit dem Rheinischen Rübenbauer-Verband und den Pflanzenschutzdiensten ab sofort ein aktuelles Online-Monitoring zum Blattlausbefall an Zuckerrüben an.

Das Thema wird in diesem Jahr akut, nachdem Neonicotinoide in der Rübenbeize nicht mehr erlaubt sind. Deswegen müssen ab diesem Jahr die Rüben vor der Übertragung der Rübenvergilbungsviren durch die Grüne Pfirsichblattlaus und auch durch die Schwarze Bohnenlaus besonders geschützt werden.

Das Blattlausmonitoring informiert zweimal wöchentlich jeweils mittwochs und freitags über die aktuelle Befallssituation. Landwirte, die sich in Regionen mit Befall befinden, sollten dann ihre Schläge prüfen. Der LIZ nennt als Bekämpfungsschwelle 10 Prozent befallene Pflanzen. Die Zahl gilt für Befall mit der Grünen Pfirsichblattlaus und/oder der Schwarzen Bohnenlaus.

Das Blattlausmonitoring ist kostenlos und kann auch mobil mit Smartphone oder Tablet abgerufen werden.

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