Zuckerrübenernte

Strube startet Proberodungen


Der Saatgutanbieter Strube hat seine bundesweiten Proberodungen begonnen. Alle 14 Tage gibt es neue Ergebnisse.
Foto: Strube
Der Saatgutanbieter Strube hat seine bundesweiten Proberodungen begonnen. Alle 14 Tage gibt es neue Ergebnisse.

Nach dem Dürrejahr 2018 fragen sich viele Landwirte: Wird die Zuckerrübenernte 2019 besser? Proberodungen auf vielen Feldern Deutschlands geben Hinweise.

Die angespannte Bodenwassersituation ist in vielen Regionen Deutschlands an schlafenden Rübenbeständen zu erkennen. Doch gibt es nach Beobachtung des Saatgutunternehmens Strube in Söllingen große Unterschiede. So zeigen die Zuckerrübenfelder in Deutschland eine große Bandbreite, die von sattgrünen, dunklen und knackigen Blättern bis zu stark aufgehellten, blassgrünen und stagnierenden Beständen reicht. In den geschwächten Beständen berichtet Strube außerdem von ersten Blattkrankheiten.

Strube weist auf Spatenproben hin, die einen zum Teil besorgniserregenden Bodenzustand ans Tageslicht bringen. Denn vielerorts sind gerade im Unterboden die Bodenwasservorräte nicht wieder aufgefüllt worden. Deswegen seien, so das Saatgutunternehmen weiter, die Auswirkungen der diesjährigen Trockenheit auf die Erträge noch nicht abzuschätzen.

In Handproben mit einem Refraktometer hat Strube bereits Zuckergehalte zwischen 16 und 17,5 Prozent gemessen. Diese sind zwar nicht repräsentativ, spiegeln jedoch die trockenen Umweltbedingungen wider.

In dieser Woche hat Strube in den Regionen Straubing/Plattling, Ochsenfurt und Wetterau mit seinen diesjährigen Proberodungen begonnen. Ab dem 12. August werden zusätzliche Standorte in den Regionen Rheinland, Söllingen und Altenburger Land (Thüringen) beprobt. Insgesamt werden die Proberodungen 14-tägig durchgeführt und bis Mitte/Ende Oktober andauern. Über die Ergebnisse informiert Strube in einem Newsletter.

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