Zuckerwirtschaft

Agrana startet zweite Weizenstärkeanlage


Weizenstärkeanlage in Pischelsdorf.
Werkfoto
Weizenstärkeanlage in Pischelsdorf.

Alternativen für Zucker gesucht. Die österreichische Agrana weiht ihre zweite Anlage in Pischelsdorf ein.

Mit der Werkserweiterung verdoppelt Agrana die Weizenstärkeproduktion und erhöht die Anzahl der Arbeitsplätze um 45 auf insgesamt 250.
„Nachdem wir in Pischelsdorf bereits 200 Mio. € für die Bioethanolanlage und die erste Weizenstärkeanlage investierten, haben wir nun weitere 100 Mio. € für eine zweite Weizenstärkeanlage aufgewendet. Damit trägt Agrana der steigenden Nachfrage insbesondere der Papierindustrie durch den wachsenden Bedarf an Verpackungen für den Online-Versandhandel Rechnung. Mit der Erhöhung der Gesamtverarbeitungskapazität von derzeit rund 800.000 t auf 1,2 Mio. t Getreide rückt Pischelsdorf ins Spitzenfeld der großen europäischen Stärkeproduktionsstandorte auf", betont Agrana-Vorstandsvorsitzender Johann Marihart.



In der erweiterten Weizenstärkefabrik werden jährlich aus rund 650.000 Tonnen Weizen 260.000 Tonnen Weizenstärke, 50.000 Tonnen Weizengluten, 100.000 Tonnen Weizenkleberfutter sowie 35.000 Tonnen Weizenkleie gewonnen. Weizenstärke wird zur Papierherstellung und Lebensmittel- und Backwarenindustrie verwendet. Weizenkleie ist wie Gluten ein Futtermittel.

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