Zulassungsverfahren

Bayer erhöht Transparenz


Bayer bietet auf seiner Internetseite Hintergrundinformationen zu Pflanzenschutzmitteln. Ausführliche Studien zu einem Wirkstoff aus der Gruppe der Neonicotinoide machen den Anfang.

Die neue Transparenz-Website von Bayer ist online. Zu finden sind dort wissenschaftliche Daten zur Bewertung von Pflanzenschutzmitteln. Das Unternehmen will damit mehr Öffentlichkeit schaffen; ausgenommen davon bleiben allerdings vertrauliche Daten zur Zusammensetzung und zum Herstellungsprozess von Produkten.

Geplant ist, dass für eine große Anzahl von Wirkstoffen die Zusammenfassungen von sicherheitsrelevanten Studienberichten abrufbar sind. Es handelt sich um Daten, die die bislang nur von Behörden eingesehen werden konnten. Zudem hat sich das Unternehmen vorgenommen, die vollständigen Studienberichte zugänglich zu machen. Den Anfang macht Bayer mit Studien zu Imidacloprid. Es handelt sich um eines der Neonicotinoide, für das in der EU ein vollständiges Anwendungsverbot im Freiland diskutiert wird.

„In einer Zeit, in der widersprüchliche Berichte über die Sicherheit von Nahrungsmitteln oder Technologien es schwierig machen, zwischen Tatsachen und Fiktion zu unterscheiden, ist diese Initiative von Bayer ein wichtiger Schritt zu mehr Transparenz", verspricht Dr. Adrian Percy, Leiter des Bereichs Forschung und Entwicklung der Bayer-Division Crop Science.

Die Transparenz-Website ist zurzeit nur in englischer Sprache verfügbar. Bayer plant Informationen in weiteren Sprachen, darunter auch Deutsch. Außerdem soll die Website regelmäßig aktualisiert und kontinuierlich erweitert werden.

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