Die Aussaat von gebeiztem Saatgut ist nur noch bei einer prognostizierten Windgeschwindigkeit von unter 5 m/s erlaubt.
Foto: John Deere
Die Aussaat von gebeiztem Saatgut ist nur noch bei einer prognostizierten Windgeschwindigkeit von unter 5 m/s erlaubt.
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Seit dem 1. Juni 2022 sind zusätzliche Auflagen für gebeiztes Saatgut zu beachten. Bestimmte Beizmittel dürfen nur noch in zertifizierten Anlagen aufgebracht werden. Die Windauflage verbietet die Aussaat bei einer prognostizierten Windgeschwindigkeit von mehr als 5 m/s.

Die Vorschrift NH681-3 im Wortlaut: „Keine Ausbringung des behandelten Saatgutes bei vorhergesagtem Wind mit einer stündlichen mittleren Windgeschwindigkeit in 2 m Höhe höher als 5 m/s. Zur Beurteilung der Windgeschwindigkeit ist die Vorhersage im Internetangebot des Deutschen Wetterdienstes für die nächstgelegene Agrarwetterstation bis zu 72 Stunden vor der Aussaat heranzuziehen.“

Hier geht es zur Windauflagen-Seite des Deutschen Wetterdiensts. Dort finden Sie barrierefreie Grafiken und Tabellen zu den deutschlandweiten Windprognosen für den aktuellen Tag und die Folgetage.

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