Dunkle Wolken, wie hier im November 2022 über der Uckermark, bedeuten nicht immer etwas Schlechtes.
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Dunkle Wolken, wie hier im November 2022 über der Uckermark, bedeuten nicht immer etwas Schlechtes.
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Ausgiebiger Regen in den vergangenen Wochen hat die Böden im Norden mit Wasser gesättigt. Zumindest in der oberen Schicht, wie aus dem Dürremonitor des Helmholtz Zentrums für Umweltforschung hervorgeht.

Auch aus Sicht der Landwirtschaftskammer und der Schleswig-Holsteinischen Landesforsten ist die Entwicklung positiv. Denn im vergangenen Sommer und Herbst war es zu trocken.
 
In den vergangenen zwei Wochen seien in Schleswig-Holstein flächendeckend mehr als 75 Liter Niederschlag je Quadratmeter gefallen, sagte der Leiter des Dürremonitors, Klimaforscher Andreas Marx, der dpa. Geholfen habe auch der Frost im Dezember, weil sich dadurch das Bodengefüge verbessert und das Porenvolumen vergrößert habe.

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Auch im übrigen Deutschland hat sich die Lage beim Pflanzenverfügbaren Wasser bis 25 cm Tiefe wieder stark gebessert. Die Karten zeigen, dass der Feuchtegehalt weit davon entfernt ist, den Pflanzen Trockenstress zu verursachen. Der Nordosten hat aber noch Nachholbedarf.
 
In der gesamten Nordhälfte Deutschlands zeigt sich dagegen im Gesamtboden bis ca. 1,80 m Tiefe verbreitet noch außergewöhnliche Dürre. Im der Südhälfte gibt es dagegen viele weiße Flecken, die auf Normalität hinweisen, und Gebiete, für die lediglich eine ungewöhnliche Trockenheit bis moderate Dürre ausgewiesen wird. Außergewöhnlich dürre Gebiete sind wesentlich seltener zu finden. mit dpa

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