Sojastreif am Horizont


Der Hafermilch-Hersteller Oatly aus Schweden sammelte kürzlich in einer Finanzierungsrunde dreistellige Millionenbeträge von Beteiligungsfirmen wie Blackstone und Promis wie Hollywood-Schauspielern ein. „Was hat das jetzt mit mir zu tun?“, mag sich der eine oder andere Landwirt fragen. Momentan noch nicht so viel, lautet die Antwort. Doch am Horizont tun sich für Ackerbauern einige interessante Projekte aus dem Universum der pflanzlichen Proteine auf. Wenn Lebensmittelhersteller wie Rügenwalder Mühle für vegane Produktlinien mit dem Vertragsanbau von Sojabohnen experimentieren, ist für die Landwirte, die bei solchen Projekten zum Zug kommen, zumindest ein kleiner Teil ihres Absatzes – auch preislich – gesichert. Ganz zu schweigen von dem Image-Zugewinn. Denn sowohl die EU-Kommission mit ihrem „Green Deal“ als auch die junge „Fridays for Future“-Generation fordern eine immer nachhaltigere landwirtschaftliche Produktion. Wer Rohstoffe für vegane Lebensmittel produziert, die im Lebensmitteleinzelhandel mit diversen Nachhaltigkeitsversprechen vermarktet werden, springt clever auf diesen Zug auf.




Mit freundlicher Unterstützung von EbnerStolz

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