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Europäische Landwirtschaft in der Verantwortung für mehr Nachhaltigkeit – Konzepte statt Phrasen gesucht 

Im Rahmen der Digital Woche am 19ten Mai

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Die Teilnahme an der gesamten digitalen Themenwoche »ZEIT für Forschung« ist kostenfrei.



Landwirtschaftsminister in Bund, Ländern und ganz Europa ringen derzeit darum, wie die Fördermittel aus dem EU-Agrarhaushalt künftig ausgegeben werden sollen. Die Reform der Gemeinsam Agrarpolitik in der EU steht auf der Agenda. Fakt ist: Der Druck, die Weichen zu einer Subventionspolitik zu stellen, die Umweltleistungen statt Flächenbesitz honoriert, wächst. Landwirte müssen in diesem Spannungsfeld nach Lösungen suchen, um eine nachhaltige, umwelt- und klimaschonende Erzeugung von Lebensmitteln zum Geschäftsmodell zu machen – denn Blühstreifen und Co gibt es nicht zum Nulltarif; sie bedeuten, im Gegenteil, Ertragsverlust. Gleichzeitig gehen in Deutschland Erzeuger auf die Barrikaden, die sich angesichts der zunehmenden Kritik aus Teilen der Gesellschaft und stetig wachsenden Anforderungen an ihre berufliche Praxis überrollt sehen. Auch vor der Haustür wird also sowohl auf politischer Ebene als auch in der Agrarwirtschaft selbst nach einem Leitbild für eine gesellschaftlich verankerte Landwirtschaft gesucht. Und außerdem: Sind die Möglichkeiten, eine für alle Beteiligten lukrative Wertschöpfungskette für Lebensmittel vom Landwirt bis zum Lebensmitteleinzelhandel aufzubauen, ausgereizt? Welche Verantwortung hat der Lebensmitteleinzelhandel dafür, seinen Lieferanten aus Landwirtschaft und Nahrungsmittelverarbeitung ein faires Einkommen bereitzustellen? Diese Fragen stehen beim Zukunftsdialog Agrar&Ernährung 2021 von agrarzeitung (az) und DIE ZEIT im Mittelpunkt.







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Eindrücke vom digitalen Zukunftsdialog 2020: